"Die höchste der Arzneien aber ist die Liebe" - Paracelsus (1493-1541)

 

 

Mitochondrienmedizin, Cellsymbiose

Cellsymbiose entspringt der wissenschaftlichen Erkenntnis, dass sich die menschliche Zelle im Laufe der biologischen Evolution aus zwei gegensätzlichen Zellen aus einer Zell-Fusion zu einer Zell-Symbiose entwickelt hat.

Die einen Zellen waren die Archaea, die erst um 1970 in den Tiefen des Ozeans (3000m Tiefe bei 60-120°C) in Vulkannähe gefunden wurden. Diese haben einen anaeroben und aeroben (ohne und mit Sauerstoff) arbeitenden Stoffwechsel und bilden als Wirtszelle das Zellplasma.

Die anderen Zellen waren die Proteo- Bakterien, die aerob (mit Sauerstoff) die Energiegewinnung bewerkstelligen und als Endobionten (Insassen, Einwohner) die Mitochondrien bilden.

60% des menschlichen Erbgutes stammt von den Archaea, 40% von den Proteo-Bakterien.

Im aeroben Stoffwechsel der Mitochondrien werden 90% des eingeatmeten Sauerstoffes zur Bildung von Adenotriphosphat ATP verbraucht, um ausreichend Energie zu erzeugen.

Zu der Energieleistung hinzu steuern die Proteo-Bakterien nahe zu alle Stoffwechselleistungen und Entgiftungsvorgänge in der Zelle. Die gesunde Mitochondrienfunktion ist für die menschliche Zelle eine absolut lebenswichtige Zellleistung.

Eine Zerstörung der Mitochondrienstruktur und damit der der Mitochondrienfunktion hat eine katastrophale Auswirkung für die Zelle.

Nach der Lehre der Cellsymbiose hat die Entstehung und die Fixierung von chronischen Erkrankungen größtenteils ihre Ursache in zerstörten Mitochondrien oder in gestörten Mitochondrienfunktionen. Nach dieser Lehre sind die häufigsten Zivilisationskrankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Arteriosklerose, Hypertonie, Krebs, Diabetes mellitus etc. die Folgen von Mitochondrienfunktionsstörungen.

Cellsymbiosetherapie nach Dr. H. Kremer

Das Ziel der Cellsymbiosetherapie besteht darin, die Mitochondrienfunktion durch die Zufuhr von Mikro- und Makronährstoffen zu unterstützen. Dazu wird eine Vielfalt der wichtigen und verschiedenen Mikro- und Makronährstoffen eingesetzt (siehe Mikro- und Makronährstoff Therapie). Spezielle Ernährungsempfehlungen ergänzen die Cellsymbiosetherapie.

Die Cellsymbiose stellt einen innovativen Therapieansatz für die Regeneration der Funktion der Mitochondrien dar. Diese Stoffwechseltherapie der Cellsymbiose setzen wir bei Zivilisationskrankheiten ein, um die Selbstheilungskräfte anzuregen.