heidelberger
ganzheitsmedizin

Praxis Dr. med. Lothar Hollerbach
Mitochondriopathie
Was ist eine Mitochondriopathie?
Mitochondriopathie ist eine Bezeichnung für die Funktionsstörungen der Mitochondrien, die eine große Anzahl von Multisystemerkrankungen zufolge haben.
Das gemeinsame Merkmal der Mitochondriopathie ist:
Störung der Zellleistung und der Zellsteuerung.
Die fatalen Folgen sind:
Funktionsstörungen erzeugen Zivilisationskrankheiten, die Multisystemerkrankungen!
Wie kann man eine Mitochondriopathie nachweisen?
- Mit Hilfe einer speziellen Labordiagnostik ist eine Mitochondriopathie sicher nachweisbar
- Mit Hilfe der Oberon Diagnostik bekommt man Hinweise auf eine Mitochondriopathie
- Mit Hilfe von Vitatec Global Scaling erhält man Informationen über nitrosativen und oxidativen Stress und Funktionsstatus der Zelle: ein Maß für eine Mitochondriopathie
Ausführliche Informationen zum Thema:
- Was sind Mitochondrien?
- Welche Zivilisationskrankheiten entstehen durch Funktionsstörungen der Mitochondrien?
- Was sind die Ursachen der mitochondrialen Funktionsstörungen?
- Wie ist der Ablauf der mitochondrialen Funktionsstörungen?
- Wie neutralisieren die Mitochondrien die toxischen Substanzen?
- Was sind die neusten quantenphysikalischen Forschungsergebnisse über die Mitochondrien?

Was sind Mitochondrien?
Mitochondrien sind Endobionten (Innenbewohner oder Mitbewohner) der menschlichen Zelle. Während der Evolution haben sich zwei verschiedene Arten von Bakterien, die Archaea und die Proteo-Bakterien zu einer menschlichen Körperzelle verschmolzen.
Jede Körperzelle besitzt ca 1 500 Mitochondrien. Manche Zellen, wie die des Herzmuskels, der Nerven oder der Leber, haben 2 000 bis 8 000 Mitochondrien.
Der gesamte Organismus hat insgesamt 180-190 Trillionen an Mitochondrien. Das Gewicht des menschlichen Herzens besteht aus 70% Mitochondrien.
In den Mitochondrien werden aus Sauerstoff, Zucker und Phosphor eine riesige Menge an Adenotriphosphat (ATP) gebildet. Rund um die Uhr erzeugen die Mitochondrien aus 90% des eingeatmeten Sauerstoffes soviel kg an ATP, wie der Körper in kg wiegt.
Hat ein Mensch 80 kg Köpergewicht, so produzieren seine Mitochondrien für jeden Tag 80 kg ATP.
Die Zellen des Körpers benötigen ATP als Betriebsstoff ohne Pause.
Die Mitochondrien sind die fleißigsten Schichtarbeiter, die nur dann streiken, wenn sie mit Schadstoffen überbelastet und unterernährt werden. Dann allerdings gibt es erhebliche Probleme: Funktionsstörungen der Mitochondrien sind die Ursache für die häufigsten Zivilisationskrankheiten, den Multisystemerkrankungen!
Welche Zivilisationskrankheiten entstehen durch Funktionsstörungen der Mitochondrien?
In erster Linie gehören dazu alle die Krankheiten, die an oberster Stelle der Häufigkeitsstatistik von Erkrankungen und Todesursachen stehen. Die Menschen der so genannten "zivilisierten Welt" erkranken und sterben am häufigsten an diesen Multisystemerkrankungen.
Die Funktionsstörungen der Mitochondrien sind der Auslöser der Zivilisationskrankheiten, die Symptome, der Ort, die Schwere und Dauer der Erkrankung, sowie der Zeitpunkt des Beginns werden durch Individuelle, zusätzliche Faktoren modifiziert.
Eine Teil dieser Multisystemerkrankungen mit deren symptomatischen Krankheitsbildern sind:
- Herzinfarkt, Schlaganfall, Arteriosklerose, Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen
- Krebs, Autoimmunerkrankungen, Thyreoiditis Hashimoto
- Nahrungsmittelintoleranzen, Allergien, Neurodermitis, Psoriasis
- Chronische Entzündungen, Infektanfälligkeit (Bronchien, Mittelohr, Tonsillen, Magen)
- Immunschwächen mit rezidivierenden Herpes simplex oder Herpes zoster,
- Ebstein-Barr Virus, Mononukleose
- Diabetes mellitus, Adipositas, metabolisches Syndrom
- ADHS, Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen
- Demenz, Alzheimer, Parkinson, Depression, Schizophrenie, Epilepsie
- Fibromyalgie, rheumatoide Arthritis, PCP
- Pilzinfektionen mit Candida, Pneumosystis carinii
- Chronisches Müdigkeitssyndrom, multiple chemical Syndrom
- Colitis ulcerosa, M. Crohn
- Migräne, Anämie
- orthopädische Erkrankungen: Arthrose, Muskelverspannungen, Periarthritis humero scapularis, Discusprolaps
Hierbei stellt sich die Frage:
welche Krankheiten gehören eigentlich nicht dazu?
Was sind die Ursachen der mitochondrialen Funktionsstörungen?
Gesicherte Auslöser sind:
- Toxine durch Rauchen, Schwermetalle, chemische Gifte, Pestizide, Insektizide, Lösungsmittel
- Infektionen durch Viren, Bakterien und Parasiten
- Psychische Traumata
- Physische Traumata, besonders im Kopf und Hals Bereich
Verstärkende Auslöser sind:
- Psychischer Stress
- Physischer Stress
- Geistige und körperliche Überlastung
- Medikamente (Antibiotika, Statine, Aspirin, Betablocker, Potenzmittel, Nitrate, Schmerzmittel, Herzmittel wie Enapril etc.)
- Nitratreiche Ernährung (Geräuchertes, mit Kunstdünger belastet Nahrungsmittel)
- Kohlenhydratreiche Ernährung
- Elektrosmog, biologisch wirksame Frequenzen von Handy und schnurlosen Telefonen
- Störung der Verdauungstätigkeit (Malabsorption und Maldigestion)
Aufgrund von Stressbelastung produzieren die Zellen des Körpers NO Gase (Stickstoffmonoxid). Für die Entdeckung der NO Gasbildung wurde 1998 der Medizinnobelpreis verliehen! Bis dahin war die NO Gasbildung im menschlichen Organismus allgemein unbekannt.
Dieses NO Gas ist die first line Abwehr des Immunsystems und wird zur Abwehr von intrazellulären Infektionen, wie Viren, Pilze und Parasiten eingesetzt.
Bei einer akuten Virusinfektion oder bei chronischer Entzündung findet im Organismus ein akuter ein chronischer NO Gaskrieg statt! Dieses NO Gas führt zu weiteren Zellreaktionen, die im Endeffekt die Funktion der Mitochondrien irreversibel blockieren.
Wie ist der Ablauf der mitochondrialen Funktionsstörungen?
Bei der ATP-Bildung der Mitochondrien mit Hilfe von Sauerstoff O2 entstehen normalerweise reaktionsfreudige, freie Sauerstoffradikale 0- und Stickstoffmonoxid NO, die in funktionstüchtigen Mitochondrien durch Antioxidantien sofort neutralisiert werden.
Ist dies nicht der Fall, so können diese freien Sauerstoffradikale die Mitochondrienmembranen und die DNA der Zelle erheblich beeinträchtigen. Diese freien Radikale suchen sich wie ein Magnet einen Reaktionspartner mit dem sie eine Bindung eingehen und lösen so eine Kettenreaktion von Membran und Zellkernschädigungen aus.
Kommt noch eine Dauerstimulation der Zellen durch Infektionen und psychischen sowie körperlichen Belastungen dazu, erzeugt dies im Körper (siehe oben) einen chronischen NO Gaskrieg, einen nitrosativen Stress mit fatalen Folgen.
Zusätzlich entsteht dabei oxidativer Stress, das heißt die Bildung von Sauerstoffradikalen O-, die mit NO Gas reagieren und äußerst reaktionsfreudige ONOO-- bilden. Dessen weitaus aggressiveren Metabolit Peroxinitrit löst einen biochemischen Circulus vitiosus aus, den Prof. Martin Pall (Washington State University, Institut für Molekularbiologie) als NO/ONOO-Zyklus bezeichnet.
Dadurch entstehen permanente Schädigungen der Zell- und der Mitochondrienmembranen und der Gene.
Bei Krebs sind z.B. bis zu 80% der Mitochondrien in einer Tumorzelle geschädigt und zerstört.
Ähnlich schädigende Prozesse lösen die umwelttoxischen Substanzen wie Zigarettenrauch, Autoabgasen oder giftigen Chemiegasen aus.
Wie neutralisieren die Mitochondrien die toxischen Substanzen?
Zur Neutralisierung stehen den Mitochondrien verschiedene Stoffe zur Verfügung. An erster Stelle ist es das Gluthation, eine Verbindung aus den schwefelhaltigen Aminosäuren Glutamin, Cystein und Glycin, die innerhalb der Mitochondrien selbst produziert wird.
Weiterhin gibt es eine Reihe von Schwefelverbindungen und Polyphenole (Pflanzenextrakte) aus der Natur, die in der Nahrung vorkommen und mit den Speisen aufgenommen werden können.
Mit diesen Entgifungssubstanzen können über 3 000 Industriegifte in der Zelle und Mitochondrien neutralisiert werden. Ein unglaubliches Entgiftungspotential, das in jeder Zelle als eigenes Entgiftungssystem vorhanden ist.
Was sind die neusten quantenphysikalischen Forschungsergebnisse über die Mitochondrien?
Die quantenphysikalischen Forschungsergebnisse der Zelle nach Dr. H. Kremer ergaben, dass die DNA ein Hohlraumresonator für kosmische Schwingungen ist. Das ATP der Mitochondrien ua. als Bausteine für diesen Hohlraumresonator fungieren. Wenn nun die DNA das kosmische Licht nicht korrekt aufnehmen kann, so wird die Zellsteuerung in unkorrekter Weise von statten gehen. Das blockiert wiederum die Mitochondrien abhängige Zellleistung, so dass die Zelle auf das archaische Notprogramm der Glykolyse zurückgreift und mit gesteigerter Zellteilung reagiert. Der Tumor ist am werden.


Dossenheimer Weg 13 · 69121 Heidelberg · Tel.: 06221 / 402012