"Die höchste der Arzneien aber ist die Liebe" - Paracelsus (1493-1541)

 

 

Mitochondriopathie - Mitochondriendysfunktion

Was ist eine Mitochondriopathie?

Mitochondriopathie ist eine Bezeichnung für die Funktionsstörungen der Mitochondrien, manchmal auch als Mitochondriendysfunktion bezeichnet, die eine große Anzahl von Multisystemerkrankungen zufolge haben.

Das gemeinsame Merkmal der Mitochondriopathie ist:
Störung der Zellleistung und der Zellsteuerung.

Welche Auswirkung hat die Funktionsstörung der Zelle?

Es kommt zu Verlangsamung und Fehlfunktionen der betroffenen Zellen, vergleichbar mit Sand in einem lebendigen Getriebe, das kontinuierlich Reibungsverluste erzeugt. Der Körper kann dies eine gewisse Zeit ausgleichen. Erlebt der Mensch Stress in Form von emotionalen oder körperlichen Belastungen, wird der Zellstoffwechsel massiv gestört. Jeder Mensch reagiert mit individuellen Krankheitssymptomen, die seine persönlichen Schwächen aufzeigen.

Die fatalen Folgen sind:
Funktionsstörungen erzeugen Zivilisationskrankheiten, die Multisystemerkrankungen!

Wie kann man eine Mitochondriopathie nachweisen?

  1. Mit Hilfe einer speziellen Labordiagnostik ist eine Mitochondriopathie sicher nachweisbar
  2. Mit Hilfe der Oberon Diagnostik bekommt man Hinweise auf eine Mitochondriopathie
  3. Mit Hilfe von Vitatec Global Scaling erhält man Informationen über nitrosativen und oxidativen Stress und Funktionsstatus der Zelle: ein Maß für eine Mitochondriopathie

 

Ausführliche Informationen zum Thema:

Mitochondriopathie

 

Was sind Mitochondrien?

Mitochondrien sind Endobionten (Innenbewohner oder Mitbewohner) der menschlichen Zelle. Während der Evolution haben sich zwei verschiedene Arten von Bakterien, die Archaea und die Proteo-Bakterien zu einer menschlichen Körperzelle verschmolzen.

Jede Körperzelle besitzt ca 1 500 Mitochondrien. Manche Zellen, wie die des Herzmuskels, der Nerven oder der Leber, haben 2 000 bis 8 000 Mitochondrien.

Der gesamte Organismus hat insgesamt 180-190 Trillionen an Mitochondrien. Das Gewicht des menschlichen Herzens besteht aus 70% Mitochondrien.

In den Mitochondrien werden aus Sauerstoff, Zucker und Phosphor eine riesige Menge an Adenotriphosphat (ATP) gebildet. Rund um die Uhr erzeugen die Mitochondrien aus 90% des eingeatmeten Sauerstoffes soviel kg an ATP, wie der Körper in kg wiegt.

Hat ein Mensch 80 kg Köpergewicht, so produzieren seine Mitochondrien für jeden Tag 80 kg ATP.
Die Zellen des Körpers benötigen ATP als Betriebsstoff ohne Pause.

Die Mitochondrien sind die fleißigsten Schichtarbeiter, die nur dann streiken, wenn sie mit Schadstoffen überbelastet und unterernährt werden. Dann allerdings gibt es erhebliche Probleme: Funktionsstörungen der Mitochondrien sind die Ursache für die häufigsten Zivilisationskrankheiten, den Multisystemerkrankungen!

 

Welche Zivilisationskrankheiten entstehen durch Funktionsstörungen der Mitochondrien?

In erster Linie gehören dazu alle die Krankheiten, die an oberster Stelle der Häufigkeitsstatistik von Erkrankungen und Todesursachen stehen. Die Menschen der so genannten "zivilisierten Welt" erkranken und sterben am häufigsten an diesen Multisystemerkrankungen.

Die Funktionsstörungen der Mitochondrien sind der Auslöser der Zivilisationskrankheiten, die Symptome, der Ort, die Schwere und Dauer der Erkrankung, sowie der Zeitpunkt des Beginns werden durch Individuelle, zusätzliche Faktoren modifiziert.

Zivilisationskrankheiten mit typischen Krankheitsbildern sind:

  • ADHS, ADS
  • Allergien, Neurodermitis, Asthma, Heuschnupfen, Psoriasis, Nahrungsmittelintoleranz
  • Autoimmunerkrankungen, Thyreoiditis Hashimoto, multiple Sklerose
  • CFS (Chronisches Müdigkeitssyndrom), MCS (Multiple Chemical Syndrom), Elektrosensitivität
  • Chronische bakterielle Entzündungen, Infektanfälligkeit (Bronchien, Mittelohr, Tonsillen, Magen)
  • Colitis ulcerosa, M. Crohn, leaky gut syndrom
  • Degeneration innerer Organe
  • Demenz, M. Alzheimer, M. Parkinson
  • Depression, Schizophrenie, Epilepsie, Neurose, Psychose
  • Diabetes mellitus, Adipositas, metabolisches Syndrom
  • Fibromyalgie, rheumatoide Arthritis, PCP
  • Herzinfarkt, Schlaganfall, Arteriosklerose, Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen
  • Immunschwächen mit rezidivierenden Herpes simplex, Herpes zoster, Ebstein-Barr Virus, Mononukleose
  • Impotenz, Frigidität
  • Krebs
  • Migräne, Anämie
  • Orthopädische Erkrankungen: Arthrose, Muskelverspannungen, Periarthritis humero scapularis, Wirbelsäulendegeneration, Discusprolaps
  • Pilzinfektionen mit Candida, Pneumosystis carinii
  • Vitaminmangel, Fettstoffwechselstörung
  • Vorzeitige Alterung, Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen

Hierbei stellt sich die Frage:
welche Krankheiten gehören eigentlich nicht dazu?

 

Was sind die Ursachen der mitochondrialen Funktionsstörungen?

Gesicherte Auslöser sind:

  • Toxine durch Rauchen, Schwermetalle, chemische Gifte, Pestizide, Insektizide, Lösungsmittel
  • Infektionen durch Viren, Bakterien und Parasiten
  • Psychische Traumata
  • Physische Traumata, besonders im Kopf und Hals Bereich

Verstärkende Auslöser sind:

  • Psychischer Stress
  • Physischer Stress
  • Geistige und körperliche Überlastung
  • Medikamente (Antibiotika, Statine, Aspirin, Betablocker, Potenzmittel, Nitrate, Schmerzmittel, Herzmittel wie Enapril etc.)
  • Nitratreiche Ernährung (Geräuchertes, mit Kunstdünger belastete Nahrungsmittel)
  • Kohlenhydratreiche Ernährung (Reis, Mais, Kartoffel, Weißmehl- wie Vollkornprodukte)
  • Elektrosmog
  • Biologisch wirksame Frequenzen von Handy und schnurlosen Telefonen
  • Störung der Verdauungstätigkeit (Malabsorption und Maldigestion)

Aufgrund von Stressbelastung produzieren die Zellen des Körpers NO Gas (Stickstoffmonoxid). Für die Entdeckung der NO Gasbildung wurde 1998 der Medizinnobelpreis verliehen! Bis 1970 war die physiologische NO Gaswirkung im menschlichen Organismus unbekannt. NO bewirkt durch eine Gefäßerweiterung eine verbesserte Durchblutung des Körpers.

Ebenso ist NO Gas die first line Abwehr des Immunsystems und wird zur Abwehr von intrazellulären Infektionen, wie Viren, Pilze und Parasiten gebildet.

Bei einer akuten Virusinfektion oder bei chronischer Entzündung findet im Organismus ein akuter ein chronischer NO Gaskrieg statt! Die unkontrollierte NO Gasproduktion führt zu Interaktionen in der Zelle, die im Endeffekt die Funktion der Mitochondrien irreversibel blockieren.

 

Wie ist der Ablauf der mitochondrialen Funktionsstörungen?

Bei der ATP-Bildung der Mitochondrien mit Hilfe von Sauerstoff O2 entstehen normalerweise reaktionsfreudige, freie Sauerstoffradikale 0- und Stickstoffmonoxid NO, die in funktionstüchtigen Mitochondrien durch Antioxidantien sofort neutralisiert werden.

Ist dies nicht der Fall, so können diese freien Sauerstoffradikale die Mitochondrienmembranen und die DNA der Zelle erheblich beeinträchtigen. Diese freien Radikale suchen sich wie ein Magnet einen Reaktionspartner mit dem sie eine Bindung eingehen und lösen so eine Kettenreaktion von Membran und Zellkernschädigungen aus.

Kommt noch eine Dauerstimulation der Zellen durch Infektionen und psychischen sowie körperlichen Belastungen dazu, erzeugt dies im Körper (siehe oben) einen chronischen NO Gaskrieg, einen nitrosativen Stress mit fatalen Folgen.

Zusätzlich entsteht dabei oxidativer Stress, das heißt die Bildung von Sauerstoffradikalen O-, die mit NO Gas reagieren und äußerst reaktionsfreudige ONOO-- bilden. Dessen weitaus aggressiveren Metabolit Peroxinitrit löst einen biochemischen Circulus vitiosus aus, den Prof. Martin Pall (Washington State University, Institut für Molekularbiologie) als NO/ONOO-Zyklus bezeichnet.
Dadurch entstehen permanente Schädigungen der Zell- und der Mitochondrienmembranen und der Gene.

Bei Krebs sind z.B. bis zu 80% der Mitochondrien in einer Tumorzelle geschädigt und zerstört.
Ähnlich schädigende Prozesse lösen die umwelttoxischen Substanzen wie Zigarettenrauch, Autoabgasen oder giftigen Chemiegasen aus.

 

Wie neutralisieren die Mitochondrien die toxischen Substanzen?

Zur Neutralisierung stehen den Mitochondrien verschiedene Stoffe zur Verfügung. An erster Stelle ist es das Gluthation, eine Verbindung aus den schwefelhaltigen Aminosäuren Glutamin, Cystein und Glycin, die innerhalb der Mitochondrien selbst produziert wird.

Weiterhin gibt es eine Reihe von Schwefelverbindungen und Polyphenole (Pflanzenextrakte) aus der Natur, die in der Nahrung vorkommen und mit den Speisen aufgenommen werden können.

Mit diesen Entgifungssubstanzen können über 3 000 Industriegifte in der Zelle und Mitochondrien neutralisiert werden. Ein unglaubliches Entgiftungspotential, das in jeder Zelle als eigenes Entgiftungssystem vorhanden ist.

 

Was sind die neusten quantenphysikalischen Erkenntnisse bezüglich der Mitochondrien?

Die Mitochondrien transformieren Lichtinformation zur Lebensinformation für die menschliche Zelle.

Die Mitochondrien bilden Adenosin-Tri-Phosphat (ATP), ein wichtiger Baustein der DNA. Aus quantenphysikalischer Forschung wissen wir, dass die DNA ein Hohlraumresonator für kosmische Schwingungen ist. Dieser ist eine Empfangsantenne für die kosmische Steuerung von Lebensprozessen.

Die Mitochondrien übertragen dabei den Spin von Photonen, Träger von Lichtinformation, auf Wasserstoffionen. Dies geschieht mit instantaner Geschwindigkeit im Vakuum der 4 Angström Abstand breiten mitochondrialen Doppelmembran. Die informierten Wasserstoffionen werden am Ende der Atmungskette in das ATP eingebaut.

Das ATP wird zum Lichtinformationsträger.

Das ATP kann diese Lichtinformation auf drei verschiedene Rezeptoren der Zellmembran übertragen und so die Lebensprozesse der Zelle beeinflussen.

ATP ist das bedeutendste Molekül der Lebens-Information im menschlichen Organismus!

Aus der Quantenphysik wissen wir: Materie ist Information!

Trägt das ATP keine oder eine veränderte Lichtinformation des Photonenspins, z.B. auf Grund eines Mitochondrienmembrandefektes, treten tiefgreifende Störungen der Zellleistung auf. Es kommt zur Minderung des Antennenempfangs- und des Zellstoffwechsels und damit zu einer Vielzahl von Krankheitsbildern.
(Siehe "Welche Zivilisationskrankheiten entstehen durch Funktionsstörungen der Mitochondrien?")

Ist gar die Existenz der Zelle bedroht, kann sie entweder degenerieren, zugrunde gehen oder auf ihre archaischen Programme der Glykolyse und des Schwefelwasserstoffwechsels zurückgreifen und reagiert mit gesteigerter Zellteilung.

Die Folge: Ein Tumor ist am Werden.